Vorsicht vor den neuen Corona-Impfstoffen

Vorsicht vor den neuen Corona-Impfstoffen

Langzeitstudien sind nicht abgeschlossen!

von Molekularbiologin Dr. K. Mikkeleit

In einer Pressemitteilung vom 09.11.2020 berichtete der Pharmakonzern Pfizer AG erstmalig über Ihren neuen COVID-19-Impfstoff BNT162b2, einen RNA-Impfstoff (siehe Link unten). Die EU-Kommission hat bereits Lieferverträge mit Pfizer und Biontech ausgehandelt.

Veröffentlicht sind lediglich die Nebenwirkungen von Tag 1 bis 7 nach der Impfung

Bei der im neuen Impfstoff BT162b2 verwendeten RNA handelt es sich um eine abgewandelte Variante der Virus-RNA. Diese wurde so modifiziert, dass sie nicht mehr virulent ist. Eingepackt in Lipid-Transportermoleküle gelangt die RNA in die Ziel-Zelle.  Die Impf-RNA nutzt den körpereigenen Proteinbiosynthese-apparat, um Virusbestandteile (=Antigene) zu produzieren und eine Immunantwort hervorzurufen.

Pfizer veröffentlichte das Studienprotokoll in dem die Planung und Durchführung der drei klinischen Phasen ersichtlich ist [1]. Phase II und Phase III wurden zusammengefasst. Auch das Ende der Phase I wurde nicht abgewartet. Bestandteil aller Phasen war die Beobachtung von Langzeitfolgen und unerwünschten Ereignissen der Patienten nach einem vordefinierten Zeitraum von 3, 6, 12 und 24 Monaten nach Testbeginn. Für gewöhnlich wird die Erlaubnis zum Start der nächsthöheren Phase von einer entsprechenden Aufsichtsbehörde nur dann erteilt, wenn die vorhergehende Phase mit Erfolg abgeschlossen wurde. Das war nach Phase I nicht der Fall, weil die Langzeitergebnisse nach 6, 12 und 24 Monaten noch nicht vorlagen, bevor mit Phase II/III begonnen wurde. Auch die Ergebnisse von Phase II/III liegen noch nicht vor (auch hier wird nach 1, 6, 12 und 24 Monaten eine ärztliche Visite abgehalten) und mögliche Spätfolgen sind nicht absehbar. Veröffentlicht sind lediglich die Nebenwirkungen von Tag 1 bis 7 nach der Impfung.

Eine signifikante Abnahme an Leukozyten führt zu einer erhöhten Infektanfälligkeit

Die Ergebnisse der Phase I sind veröffentlicht [2][3]: Neben den üblichen harmlosen Nebenwirkungen wie Fieber, Rötungen und leichte Schwellungen an der Einstichstelle, etc. wurden jedoch bei 45,5 % aller Phase-I-Teilnehmer, die 30 µg des Wirkstoffes injiziert bekamen, eine signifikante Abnahme an Leukozyten beobachtet. Dies ist bedenklich, da dies zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führt.

Getestet wurde der Impfstoff an insgesamt 43.538 Probanden von denen die Hälfte den COVID-19-Impfstoff und die andere Hälfte ein Placebo injiziert bekamen (Doppelt-Blind-Studie). Laut Berechnungen wurden 164 Personen benötigt, die nach der Impfung an COVID-19 erkranken, um eine statistisch korrekte Aussage zu machen. Da bis zum 09.11.2020 nur 94 Probanden erkrankten (davon 85 aus der Placebo-Gruppe), wurde die Studie frühzeitig abgebrochen und als beendet erklärt. 9 Personen erkrankten nach der BNT162b2-Impfung an COVID-19 (< 10 %). Daher kommt Pfizer zu der Annahme, dass der Impfstoff eine Effizienz von > 90 % besitzt. Die Immunogenität, wie sie in Phase I festgestellt wurde, war ähnlich gut wie nach durchgemachter Erkrankung.

Nur gesunde und chronisch kranke Probanden mit stabilen Gesundheitszustand

Ein weiterer Punkt, den es zu bedenken gibt ist, dass ausschließlich gesunde Patienten und chronisch kranke mit stabilen Gesundheitszustand (wie z. B. HIV-Erkrankte) für die Studien zugelassen wurden. Der Impfstoff wird aber in erster Linie für jene Risikogruppe benötigt, die nicht unbedingt einen stabilen Gesundheitszustand haben. Die Folgen der Impfung sind auch hier nicht mal ansatzweise bekannt und gepaart mit einer erhöhten Infektanfälligkeit für (evtl. gefährliche) Sekundärinfektionen ist eine Massenimpfung zu dem jetzigen Zeitpunkt äußerst bedenklich.

 

[1]           “PF-07302048 (BNT162 RNA-Based COVID-19 Vaccines) Protocol C4591001,” vol. 07302048, pp. 1–137, 2020.

[2]           M. J. Mulligan et al., “Phase I/II study of COVID-19 RNA vaccine BNT162b1 in adults,” Nature, vol. 586, no. 7830, pp. 589–593, 2020, doi: 10.1038/s41586-020-2639-4.

[3]           U. Sahin et al., “COVID-19 vaccine BNT162b1 elicits human antibody and TH1 T cell responses,” Nature, vol. 586, no. 7830, pp. 594–599, 2020, doi: 10.1038/s41586-020-2814-7.

Gesund bleiben mit Vitamin D – Ein wichtiges Puzzleteil für ein starkes Immunsystem

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Gesund bleiben mit Vitamin D – Ein wichtiges Puzzleteil für ein starkes Immunsystem

Gerade in der jetzigen Zeit sind viele auf der Suche, wie man selbst
aktiv etwas unternehmen kann, um gesund zu bleibenEs fällt auf,
dass Grippe und grippale Infekte besonders vor und nach den langen Sommertagen die Runde machen.

Hat das vielleicht auch mit der dann fehlenden Sonneneinstrahlung
zu tun?

Bei „Sonne“ fällt uns allen auf Anhieb ein Begriff ein:
Vitamin-D-Bildung. Das „Sonnenhormon“ (das fälschlicherweise als Vitamin bezeichnet wird) wird gebildet, wenn Sonne auf pure Haut trifft.

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Das RKI sieht darin eine Gefahr

Lt. Angaben des RKI haben 45,6 % der Kinder (1-17 Jahre) und 56 % der Erwachsenen einen Vitamin-D-Spiegel von unter 20 ng/ml.
Somit sind sie nach der offiziellen Empfehlung nicht optimal versorgt für die Knochengesundheit.

In Fachliteratur finden sich weitere Einflüsse auf die Gesundheit des „Sonnenhormons“. Ist nicht genug vorhanden, werden weitere Krankheitsbilder damit in Zusammenhang gebracht. 

  • Hauterkrankungen
  • Sonnenallergie
  • Allergien
  • Infektanfälligkeit
  • Krämpfe
  • Muskelzucken und -schmerzen
  • Unruhe
  • Schlafstörungen
  • Depression
  • Erschöpfung
  • Rücken- und Kopfschmerzen
  • Kreislauf- und Durchblutungsstörungen
  • Kältegefühl in Händen und Füßen

Bei lange bestehendem Mangel wird sogar vor einem erhöhten Risiko von Bluthochdruck, Autoimmunerkrankungen, Osteoporose, Diabetes, MS und Krebs gewarnt.

Keine der getesteten Medikamente hilft gegen Covid-19

Nachdem dieser Tage in den öffentlichen Medien davon berichtet wurde, dass keines der so hoffnungsvoll getesteten Medikamente
gegen eine Covid-19-Erkrankung half ist es interessant, dass bereits 2017 eine englische Studie ergab, dass die Gabe von Vitamin D
  akute Atemwegsinfektionen verhindern kann (BMJ 2017; 356: i6583).

Beim aktuellen Thema Covid-19 wurde die Behandlung mit Vitamin D im Reina-Sofia Unispital von Cordoba aufgegriffen.
Nach normalem Standard wurden dort 26 Covid-19-Patienten behandelt. Die Hälfte davon musste auf die Intensivstation verlegt werden und zwei verstarben. 50 Covid-19-Patienten wurde zusätzlich Calcifediol, eine schnell wirksame Form von Vitamin D, verabreicht.
Hier benötigte nur ein Patient eine intensivmedizinische Behandlung, alle überlebten und das ohne bleibende Schäden. Die Studie (https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960076020302764?via%3Dihub) wurde randomisiert und doppelblind durchgeführt.

Nicht erst auf den Ernstfall warten

Für alle, die gerne vorbeugen und nicht erst auf den Ernstfall warten wollen gibt es ebenfalls gute Nachrichten:

In den letzten Monaten ergaben sich viele neue Erkenntnisse, dass ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel das Risiko senken kann,
an Covid-19 zu erkranken oder zu sterben.

Lt. einer Studie (http://www.xinhuanet.com/english/2020-07/26/c_139241645.htm) mit 7808 israelischen Versicherten war der durchschnittliche Vitamin D-Spiegel im Blut signifikant niedriger als der nicht infizierter. Die Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu
erkranken war mit einem Spiegel von über 30 ng/ml weniger wahrscheinlich.

In Indonesien (https://drive.google.com/file/d/1dJ1VNakIvXBUEvqoQeV8FL8-R1PSgMJz/view) verglich man 388 Covid-19-Patienten.
Bei einem Vitamin-D-Spiegel über 30 ng/ml lag die Sterberate bei 4,1 %, unter 30 ng/ml bei 87 % und bei unter 20 ng/ml bei 98,8 %.

Mit Sicherheit nicht die einzige Komponente um gesund zu bleiben

Mit Sicherheit liegt „Gesundheit“ und ein starkes Immunsystem nicht an dieser einen einzigen Komponente, aber das Thema
Vitamin-D-Wert ist es wert, in dem Zusammenhang genauer unter die Lupe genommen zu werden.

Von einer überhasteten, unüberlegten Supplementierung von Vitamin-D-Präparaten wird dringend abgeraten, um sinnvoll die
Vitamin-D-Speicher zu füllen und keine unerwünschten Wirkungen zu provozieren sollte man sich an entsprechende Experten wenden.

Zum Beispiel André Wrobel: https://gesundundschmerzfrei.de/vitamin-d-beratung/ 

Vorstellung Biologin

Dr. Kathrin B. Mikkeleit

Als promovierte Molekularbiologin ergänze ich seit 01.10.2020 fachlich kompetent das SEIN e.V.-Team. Mit meinem Wissen kann ich beispielsweise die Folgen des Einsatzes von Konservierungsstoffen oder Adjuvantien in Impfstoffen beurteilen. Vielen Menschen fehlt die fachliche Kompetenz um die Wirkung und/oder Risiken von Impfstoffen bewerten zu können, so dass es Ihnen schwer fällt eine Impfentscheidung zu treffen. Dabei unterstütze ich mit Fachkompetenz, sachlich und unvoreingenommen.“