Gesund bleiben mit Vitamin D – Ein wichtiges Puzzleteil für ein starkes Immunsystem

Gerade in der jetzigen Zeit sind viele auf der Suche, wie man selbst
aktiv etwas unternehmen kann, um gesund zu bleibenEs fällt auf,
dass Grippe und grippale Infekte besonders vor und nach den langen Sommertagen die Runde machen.

Hat das vielleicht auch mit der dann fehlenden Sonneneinstrahlung
zu tun?

Bei „Sonne“ fällt uns allen auf Anhieb ein Begriff ein:
Vitamin-D-Bildung. Das „Sonnenhormon“ (das fälschlicherweise als Vitamin bezeichnet wird) wird gebildet, wenn Sonne auf pure Haut trifft.

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Das RKI sieht darin eine Gefahr

Lt. Angaben des RKI haben 45,6 % der Kinder (1-17 Jahre) und 56 % der Erwachsenen einen Vitamin-D-Spiegel von unter 20 ng/ml.
Somit sind sie nach der offiziellen Empfehlung nicht optimal versorgt für die Knochengesundheit.

In Fachliteratur finden sich weitere Einflüsse auf die Gesundheit des „Sonnenhormons“. Ist nicht genug vorhanden, werden weitere Krankheitsbilder damit in Zusammenhang gebracht. 

  • Hauterkrankungen
  • Sonnenallergie
  • Allergien
  • Infektanfälligkeit
  • Krämpfe
  • Muskelzucken und -schmerzen
  • Unruhe
  • Schlafstörungen
  • Depression
  • Erschöpfung
  • Rücken- und Kopfschmerzen
  • Kreislauf- und Durchblutungsstörungen
  • Kältegefühl in Händen und Füßen

Bei lange bestehendem Mangel wird sogar vor einem erhöhten Risiko von Bluthochdruck, Autoimmunerkrankungen, Osteoporose, Diabetes, MS und Krebs gewarnt.

Keine der getesteten Medikamente hilft gegen Covid-19

Nachdem dieser Tage in den öffentlichen Medien davon berichtet wurde, dass keines der so hoffnungsvoll getesteten Medikamente
gegen eine Covid-19-Erkrankung half ist es interessant, dass bereits 2017 eine englische Studie ergab, dass die Gabe von Vitamin D
  akute Atemwegsinfektionen verhindern kann (BMJ 2017; 356: i6583).

Beim aktuellen Thema Covid-19 wurde die Behandlung mit Vitamin D im Reina-Sofia Unispital von Cordoba aufgegriffen.
Nach normalem Standard wurden dort 26 Covid-19-Patienten behandelt. Die Hälfte davon musste auf die Intensivstation verlegt werden und zwei verstarben. 50 Covid-19-Patienten wurde zusätzlich Calcifediol, eine schnell wirksame Form von Vitamin D, verabreicht.
Hier benötigte nur ein Patient eine intensivmedizinische Behandlung, alle überlebten und das ohne bleibende Schäden. Die Studie (https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960076020302764?via%3Dihub) wurde randomisiert und doppelblind durchgeführt.

Nicht erst auf den Ernstfall warten

Für alle, die gerne vorbeugen und nicht erst auf den Ernstfall warten wollen gibt es ebenfalls gute Nachrichten:

In den letzten Monaten ergaben sich viele neue Erkenntnisse, dass ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel das Risiko senken kann,
an Covid-19 zu erkranken oder zu sterben.

Lt. einer Studie (http://www.xinhuanet.com/english/2020-07/26/c_139241645.htm) mit 7808 israelischen Versicherten war der durchschnittliche Vitamin D-Spiegel im Blut signifikant niedriger als der nicht infizierter. Die Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu
erkranken war mit einem Spiegel von über 30 ng/ml weniger wahrscheinlich.

In Indonesien (https://drive.google.com/file/d/1dJ1VNakIvXBUEvqoQeV8FL8-R1PSgMJz/view) verglich man 388 Covid-19-Patienten.
Bei einem Vitamin-D-Spiegel über 30 ng/ml lag die Sterberate bei 4,1 %, unter 30 ng/ml bei 87 % und bei unter 20 ng/ml bei 98,8 %.

Mit Sicherheit nicht die einzige Komponente um gesund zu bleiben

Mit Sicherheit liegt „Gesundheit“ und ein starkes Immunsystem nicht an dieser einen einzigen Komponente, aber das Thema
Vitamin-D-Wert ist es wert, in dem Zusammenhang genauer unter die Lupe genommen zu werden.

Von einer überhasteten, unüberlegten Supplementierung von Vitamin-D-Präparaten wird dringend abgeraten, um sinnvoll die
Vitamin-D-Speicher zu füllen und keine unerwünschten Wirkungen zu provozieren sollte man sich an entsprechende Experten wenden.

Zum Beispiel André Wrobel: https://gesundundschmerzfrei.de/vitamin-d-beratung/